Meldung vom 2.03.2005 (Quelle WDR)
Armutsbericht im Kabinett
Schere zwischen Arm und Reich wird größer !
Bundessozialministerin Ulla Schmidt legt dem Kabinett heute den neuesten Armuts- und Reichtumsbericht vor. Wie bereits vorab aus dem Entwurf bekannt wurde, ist die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland seit 1998 - und damit seit dem Amtsantritt der rot-grünen Regierung - weiter auseinander gegangen. So habe sich der Anteil der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen von 12,1 Prozent im Jahr 1998 auf nun 13,5 Prozent erhöht. Von den Familien seien sogar 13,9 Prozent arm. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: Mehr als elf Millionen Bundesbürger gelten als arm.
"Erschreckendes Beispiel sozialer Zerrissenheit"Der Paritätische Wohlfahrtsverband bezeichnete den Bericht als ein "erschreckendes Dokument sozialer Zerrissenheit" und forderte rasche Konsequenzen. "Die Zahlen spiegeln in dramatischer Weise die wachsende Dynamik der gesellschaftlichen Spaltung wider: In wenigen Jahren hat sich der Schuldenstand der Ärmsten verdoppelt", sagte die Verbandsvorsitzende Barbara Stolterfoht. Dabei seien die Auswirkungen der Hartz-IV-Arbeitsmarktreform noch nicht einmal berücksichtigt.
Der Hauptgeschäftsführer des Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, erklärte: "Der Bericht kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II zu gering bemessen sind, um zuverlässig vor Armut und Ausgrenzung zu schützen."
Nach EU-Definition gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der vergleichbaren Haushalte hat.
wenn ich da lese das die schere seit 1998 weiter auseinandergeht packt mich die kalte wut.
eine rot/grüne regierung die das veranstaltet.
unfassbar,ekelhaft und widerlich diese verbrecher !!!
Deuce







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