Bitte aufmerksam lesen!!!
1. Roulette produziert exakten Zufall.
Im realen Roulettebetrieb werden Ergebnisse produziert,
welche vollkommen deckungsgleich sind zu den theoretisch
aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung vorhersagbaren.
Jede andere Unterstellung entbehrt jeglicher Grundlage.
2. Kein Systemspiel kann erfolgreich sein.
Jedes Systemspiel mit ausschließlich starren Regeln schafft einen
mechanischen Spielablauf gleicher Exaktheit wie die per reinem Zufall
produzierten Ergebnisse anfallen. Mit mathematischer Exaktheit ist
darum der Zufall auf Dauer nicht zu bezwingen.
3. Mit jedem Systemspiel kann gewonnen werden.
Egal welche Satztechnik angewandt wird, es kann gewonnen werden,
z.B. auf Favoriten genauso wie auf Restanten. Alle Systemspiele sind
insofern gleichwertig (gleich wertvoll wie wertlos).
4. Es gibt keinen ´überlegenen Marsch´.
Kein einziger bekannter ´Marsch´ ist erfolgreich auf allen Permanenzen.
Jeder Marsch wird auf seiner Taktik entsprechenden Permanenzen
erfolgreich sein, auf anderen nicht. Es gibt immer Permanenzen,
in denen jeder Marsch den möglichen Gewinnen entsprechend
hohe Verluste erleidet.
5. Jedes Systemspiel erfährt den totalen Verlust.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Systemspiel in die große
Verlustphase kommt, bei welcher alle bisherigen Gewinne aufgezehrt
werden. Diese ´Pechsträhne´ kann in der ersten Partie auftreten,
nach einem Jahr, günstigstenfalls ´nie´, latent ist sie immer gegeben.
6. Jedes Systemspiel braucht Ausnahmeregeln.
Darum braucht jedes Systemspiel Ausnahmeregeln für den Fall extremer
Verlust. Zu beachten: es wird dann mit völlig anderer Taktik gespielt.
7. Die Ausnahmeregeln greifen zu spät.
In aller Regel sind Systemspiele nur auf einen Aspekt des Roulette
fixiert. Diese Satzweise wird so lang als möglich beibehalten
(weil fälschlicherweise als besonders erfolgreich eingestuft -
was es nicht gibt - siehe oben). Die Ausnahmeregeln greifen darum
in aller Regel viel zu spät, nach zu großen Verlusten.
8. Prinzipiell sind diverse Satztechniken einzusetzen.
Essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Konzeption muß sein,
daß binnen einer Partie diverse Satztechniken angewandt werden,
jeweils die der augenblicklichen Permanenzphase bestmöglich
entsprechende (aus allen prinzipiell gleichwertigen).
9. Fortsetzung erfolgreicher Satztechnik.
Wenn eine Strategie derzeit erfolgreich ist, kann sie nach Treffer nochmal
eingesetzt werden (um das Gewinnpotential einer eventuell langen Phase
bestmöglich auszuschöpfen). Sie kann, muß aber nicht, z.B. wenn nur knapp
getroffen wurde oder der Permanenzcharakter sich zu ändern droht.
10. Sofortiger Wechsel nach Verlust.
Sobald eine Taktik nicht mehr erfolgreich ist, darf sie nicht mehr
fortgesetzt werden. Es muß unterbrochen werden, um den Verlust aus
einer eventuell langen Phase nicht voll zu realisieren.
Es darf nur mit einer anderen Taktik fortgesetzt werden.
11. Prinzipiell müssen diverse Aspekte beachtet werden.
Eine erfolgreiche Konzeption darf sich nicht nur auf einen Aspekt des
Roulette beschränken, sondern muß viele Erscheinungen zugleich verfolgen,
um aus einer Vielzahl die jeweils bestmögliche Strategie
einsetzen zu können.
12. Jede spontan ´erfundene´ Satztechnik ist gleichwertig.
Alle Satztechniken sind prinzipiell gleich (wertlos). Eine der
augenblicklichen Konstellation der Permanenz angepaßte Satztechnik
(bekannter Art oder spontan erfunden) ist prinzipiell besser als
eine per starrem System vorgegebene.
13. Der Glückspieler ist dem Systemspieler überlegen.
Ein Spieler auf-gut-Glück kann genauso gewinnen wie ein Systemspieler.
Wenn er Pech hat und aufhört, macht er netto Gewinn. Der sich strikt
an vorgegebene, starre Regeln haltende Systemspieler setzt auch im
Verlustfall bis zum bitteren Ende. Der Spieler starren Systems hat also
auf Dauer gar keine Chance (es sei denn das Glück, seiner systembedingten
Verlustphase noch nicht begegnet zu sein).
14. Geschicklichkeitsspiel anstatt Glückspiel.
Auch der Glückspieler kann auf Dauer Zero nicht neutralisieren.
Erforderlich ist das Roulettespiel als Geschicklichkeitsspiel zu konzipieren.
Es ist z.B. Geschicklichkeit erforderlich, die der aktuellen Permanenz
bestmöglich adäquate Satztechnik zu wählen.
15. Geschicklichkeit kann trainiert werden.
Bei jeder anspruchsvollen Tätigkeit sind ausreichendes Talent, beim
Roulette auch Intelligenz und andere Charaktereigenschaften erforderlich.
Im übrigen jedoch ist Geschicklichkeit trainierbar, beim Roulette wie
bei jedem anderen Spiel. Darüber hinaus: der Lernfähige trainiert in
allen Lebensbereichen und ständig seine Geschicklichkeit - der Nicht-
Lernfähige tut sich überall schwer.
16. Roulette ist am besten am PC zu trainieren.
Schreibtischbuchungen und -analysen sind zeitaufwendig und mühsam,
fehleranfällig und unterliegen dem Selbstbetrug. Objektiv und einfach
kann man Roulette nur am PC trainieren - wie in vielen RC-Programmen
eindrucksvoll bestätigt.
17. Intuition ist erforderlich.
Der Einsatz von Geschick setzt auch immer Intuition voraus: das Erkennen
der Situation, am besten antizipierend. Das oben probagierte ´Erfinden´
völlig neuer Satztechniken ist ein kreativer Akt, aber auch schon das
Auswählen bekannter oder eingeübter Spielzüge.
18. Wissen ist erforderlich.
Der Spieler solcher Konzeption braucht ein umfassendes Wissen zu den
Häufigkeitsverteilungen aller Erscheinungen aller von ihm beobachteten
Aspekte. Ohne dieses Wissen kann nicht zweckdienlich gehandelt werden,
z.B. immer mit-der-Bank gespielt werden (im weitesten Sinne, s.u.).
19. Intuitives Spielen ist kein willkürliches.
Es darf darum niemals diese intuitive Komponente in dieser Konzeption
mit willkürlichem Setzen verwechselt werden. Basierend auf umfassendem
Wissen sind per Intuition Entscheidungen zu fällen (wie in allen
Lebenslagen), was in keiner Weise etwas mit auf-gut-Glück zu tun hat.
20. Grundregeln.
Es sind keinesfalls alle Entscheidungen auf diese Weise intuitiv zu treffen.
Jede Permanenzphase weist z.B. ganz bestimmte, typische Merkmale und
Verläufe auf, für welche als Grundregeln die adäquate, prinzipiell
sinnvolle Satzweise sich logisch ergibt.
21. Totaler Ausgleich.
Das sogenannte Gesetzt des Ausgleichs hat keinesfalls die ihm zuge-
schriebene Wirkung (sondern ist völlig anders zu interpretieren, s.u.).
Es darf jedoch niemals mechanisch gespielt werden, weil sonst die Treffer/
Nichttreffer auf Dauer ausgeglichen sein werden (wie bei allen starren
Systemspielen). Insofern wirkt der Ausgleich garantiert.
22. Individuelle Handhabung.
Obige Grundregeln müssen immer wieder anders gehandhabt und angewandt
werden. Dies ist absolute Notwendigkeit, um überhaupt netto gewinnen zu
können - so schwer diese Einsicht Systemspielern auch fallen mag.
23. Regeln.
Andrerseits muß es aber fixe Regeln geben, um das Verlieren zu begrenzen.
Gewinnen kann jeder, ist total einfach. Nicht zu verlieren, nicht mehr als
erforderlich, das ist die Kunst. Auf Dauer kann netto gewonnen werden darum
nur, wenn die den Verlust begrenzenden Regeln strikt eingehalten werden.
24. Prinzipien.
Individuell zu handhabende Grundregeln wie die absolut strikt einzuhaltende
Regeln müssen auf Prinzipien beruhen. Diese Prinzipien müssen durchgängig
in vielerlei Situation gelten, in positiver wie - besonders wichtig -
in völlig analoger Weise auch in negativen Situationen. Diese Prinzipien
müssen basieren auf den Erkenntnissen der von reinem Zufall produzierten
Erscheinungen. Diese Prinzipien sind strikt einzuhalten. Eine solche
Konzeption läßt also keinerlei Spielraum für willkürliches Vorgehen.
25. Gewinnen per Grundregeln.
Ein wichtiges, grundlegendes Prinzip ergibt sich aus vorstehenden Gesichts-
punkten: alles was Gewinnen anlangt darf nur per Grundregeln reglementiert
sein, die stets individuell gehandhabt und niemals in mechanischer Weise,
stereotyp, in starrer Forma ausgeführt werden dürfen.
26. Nicht-Verlieren per Regeln.
In grassem Gegensatz dazu sind alle Situationen des Verlierens absolut
strikt zu regeln, müssen diese Regeln exakt eingehalten werden. Es darf
keinerlei Spielraum geben, wenn es darum geht, die Verluste so gering
als möglich zu halten.
27. Größtmöglicher Verlust.
Trotz all dieser Maßnahmen wird sich nicht vermeiden lassen, daß auch mit
dieser Konzeption der größtmögliche Verlust eintreten kann. Ziel des Spiels
ist es, Gewinn zu machen. Dazu erforderlich ist Kapital. Ein absolutes
Prinzip muß sein, dieses Kapital niemals komplett zu verlieren (wie es
allen starren Systemspielen garantiert widerfährt). Dieses Prinzip
muß grundlegendes Konstruktionselement einer sinnvollen Konzeption sein.
28. Fünfzehn Rotationen Kapital.
Über die längstmögliche Verlustphase kann man streiten: 370 Züge auf Plein,
20 Züge auf Einfacher Chance, mit kurzer Trefferunterbrechung auch nochmal
die Hälfte tiefer kann eine ´Pechsträhne´ führen. Als Maß für tiefstes
Abfallen kann darum das 15-fache der Rotation der gespielten Chance gelten.
29. Normale Schwankungsbreite.
Das Spiel verläuft in einem ´normalen´ Rahmen, welcher per Sigma definiert
werden könnte. Verständlicher und leichter merkfähig ist, dafür etwa
zwei bis drei Rotationen anzunehmen.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren
Lesezeichen