Ich lese immer wieder und vorallem vollkommen Arugmentslos, dass man auf Dauer beim Roulette sicher verliert und zwar genau die 2,7% oder eben mehr, wenn man schlechte Systeme spielt.
Ich sehe das anders. Ich glaube es nicht.
-ich bin mir sicher, die meisten, die das verbreiten sind nicht mal fähig diese 2,7% zu errechnen geschweige denn mathematisch zu erklären, was diese bedeuten.
-"auf Dauer" ist kein mathematischer Begriff. Es erklärt keinen Zeitabschnitt.
- "Die Kugel merkt sich nicht, welche Zahl vorher kam"... ist Blödsinn. Natürlich merkt sich die Kugel das nicht, sie hat ja kein Hirn. Aber der Mensch hat eins ^^
Zu dem, dass die meisten nicht fähig sind mathematisch den Beweis für die 2,7 % zu erbringen, denen möchte ich etwas behilflich sein:
es gibt 37 Zahlen und die Auszahlung beträgt das 36 Fache. Dadurch ergibt sich, dass bei 1/37 Chancen auf eine Zahl zu setzen, man genau 37 mal braucht um 1 mal zu gewinnen, aber man nur 36 mal brauchen darf, um +-0 zu sein oder eben 35 mal um den Einsatz zu gewinnen. Diese "böse" 0 die zusätzliche Zahl ist genau 2,7 % aller Zahlen und verschafft durch die Ausschüttung von 100-2,7% der Bank einen Vorteil.
Ja, aber wann?
Wenn ich ins Casino gehe und 100 mal spiele dabei 300 Euro gewinne und dann nie wieder Roulette spiele, wer hat dann gewonnen? Ich oder die Bank? Ich. Warum treten da die 2,7 % nicht auf? Ganz einfach, weil es nur eine mathematische Wahrscheinlichkeit ist, die nichts mit der Realität zu tun hat. Die Zeitspanne, damit die 2,7 % auftreten, dürfte wohl auf ein paar Millionen Spiele sich belaufen, mathematisch liegt die aber bei jedem 37 Spiel.
Damit kommt ein weiterer Begriff ins Spiel, der Zeitspanne. Wenn die Spanne meine Spieldauer überstreift, kann ich gewinnen.
Viele Skeptiker von Roulettsystemen behaupten, dass man Zahlen einfach nicht vorhersagen kann, weil jede Runde eine neue Runde ist und sich die Kugel nicht so verhält, nur weil sie vorher was anderes getan hat.
Wenn das so wäre, dann würden die 2,7% praktisch fast nie eintreten und es könnte sogar mal so passieren, dass an einem Tag alle Glück haben und ein Casino ruinieren. Schon mal ein Casino wegen zu viel Pech Pleite gehen sehen? Wenn die Kugel keine Ahnung hat von ihrem bisherigen Verlauf, dann spielt wohl das Casino auch nur auf Glück, oder? Irgendwann hat dann ein Casino ein "Platzer" und ist Pleite, oder?
Jeder kennt die Platzer, oder weiß, dass ein Martingale-System mies ist. Aber wenn man selber mal soviel Pech haben kann, wegen einer Wahrscheinlichkeit, die unter dem 1% Bereich liegt,... warum sollte mal nicht ein Casino das Pech haben und deren 2,7% nicht eintreffen?
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Ein weiterer Ansatz liegt darin, warum icht nicht glaube, dass die 2,7% stimmen ist, da die Mathematik einen Idealfall beschreibt. Es ist viel zu armselig zu sagen "in einer Runde von 37 Zahlen kommen alle einmal vor". Denn davon geht ja die Wahrscheinlichkeit aus. Schon mal sowas gesehen? Wisst ihr wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass in 37 Würfen 37 verschiedene Zahlen vorkommen? 37x37x37x37x37x37x37x37x37x37x37x37x37..... und das 37 mal.
Eine Zahl mit 58 Stellen.
Lotto berechnet man die Chance ja auch so. man tippt auf eine Kombination von 6 Zahlen aus 45 ohne zurück zu legen, dabei ergeben sich knapp 13,4 Millionen Chancen. Wenn man die Kugel zurück legen müsste, wie beim Roulette, (wo man ja nicht die Zahlen entfernt, nach dem Dreh) dann wäre das noch um einiges höher.
Also, wenn der Idealfall von 2,7% genau nach einer Zahl mit 58 Stellen sich vielleich einstellt, an Versuchen,... möchte mir nun einer bitte beweisen, von den Skeptikern, dass das stimmt.
Diese 2,7% Verlustquote ist reine Mathematik mit der Wahrscheinlichkeit auf einen Wurf,... und weil der nicht eintrifft, sagt man, dass dieser "irgendwann", "auf Dauer", doch eintritt und bestätigt somit, dass "die Kugel sich die Zahlen" merkt.
Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv damit beschäftigt und einige Gesetzmäßigkeiten herausgefunden, die die Wahrscheinlichkeit pro Wurf (was ziemlich primitv betrachtet ist) in den Schatten stellen.
Deswegen, glaube ich nicht, dass man "auf Dauer" verlieren muss. Man könnte sogar theoretisch nur aus diesem Blickpunkt "auf Dauer", auf Lebzeit sogar immer gewinnen.
Was meint ihr?


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