Mega-Gebot für Casino-Konzern
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Der weltgrößte Casino-Betreiber Harrah's Entertainment hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 15 Mrd. $ erhalten. Kommt das Geschäft zustande, wäre es eine der größten Übernahmen in der Geschichte von Private-Equity-Firmen.
Pro Aktie bieten die beiden Beteiligungsfirmen Apollo Management und Texas Pacific Group umgerechnet 81 $, teilte Harrah's am Montag mit. Im späten Handel an der Wall Street lagen die Harrah's-Papiere mit mehr als 14 Prozent im Plus und wurden mit 75,79 $ gehandelt. Harrah's machte jedoch keine Angaben darüber, ob es das Angebot annehmen wolle. Es sei noch nicht entschieden, ob das Geschäft im besten Interesse des Konzerns und seiner Aktionäre sei, teilte Harrah's mit. Das in Las Vegas ansässige Unternehmen betreibt mehr als 40 Casinos - hauptsächlich unter den Namen Harrah's, Caesars und Horseshoe.
"Sollte das Geschäft zustande kommen, würde es sicherlich den Weg ebnen, um Casinos zu einer neuen Attraktion für Private-Equity-Firmen zu machen", sagte Analyst Smedes Rose von Calyon Securities. Auch Harrah's-Konkurrenten verzeichneten Kursbewegungen: Papiere von MGM Mirage und Boyd Gaming Corp legten um mehr als drei Prozent zu. Die gesamte Glücksspielbranche ist seit einiger Zeit in den Fokus von Anlegern gerückt. Erst im vergangenen Jahr hatte Harrah's das Unternehmen Ceasars Entertainment gekauft und sich dabei ein besonders attraktives Casino in der Glücksspielhauptstadt Las Vegas gesichert. Nach Ansicht des Analysten Rod Petrik von Stifel Nicolaus waren Harrah's-Aktien bislang günstiger bewertet als die der Konkurrenz, weil Anleger Zweifel hatten, dass es dem Konzern gelingt, in dem wachsenden asiatischen Markt Anteile zu erobern. Außerdem drückten Harrah's hohe Investitionskosten auf die Aktie.
Quelle: ISA


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