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Zitat:
eigentlich hättest Du das auch gleich machen können bzw. müssen, oder kann man das in Zion nicht diesen Bericht von Bloomberg korrekt zu übersetzen ist viel zu kompliziert, (für mich Private Wettfirmen drohen mit Klagen wegen GlücksspielstaatsvertragBerlin (ddp). Zwei auf Glücksspiel spezialisierte Kanzleien haben eine Klagewelle wegen des am 1. Januar in Kraft tretenden Glücksspielstaatsvertrags angekündigt. «Der Staatsvertrag verstößt gegen EU-Recht, da er ausländische Glücksspielfirmen mit EU-Lizenz vom deutschen Markt ausschließt», sagte der Chef der Münchner Kanzlei Hambach & Hambach, Wulf Hambach, der Tageszeitung «Die Welt» (Montagausgabe). Deswegen werde die Kanzlei für ihre Kunden - rund 20 der größten internationalen Glücksspielfirmen - Klagen einreichen. Auch Michael Winkelmüller von der Bonner Kanzlei Redeker, der unter anderem den österreichischen Wettkonzern Bwin und den deutschen Lottovermittler Fluxx vertritt, sagte dem Blatt: «Ich gehe davon aus, dass alle der rund 3000 auf dem deutschen Markt tätigen Glücksspielfirmen rechtliche Schritte einleiten werden.» Der Glücksspielstaatsvertrag verbietet privaten Anbietern das Glücksspiel und schränkt die Werbetätigkeit der staatlichen Anbieter ein. (ddp) Interpretation im übrigen, wünsche auch ich allen hier, ein gutes und erfolgreiches Jahr 2008 Geändert von Slotti (03.01.2008 um 12:08 Uhr). |
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Staat sichert sich Glücksspielmonopol
1500 Arbeitsplätze in Hamburg gefährdet. Private Anbieter vor dem Aus. Ab 2009 sollen auch Internetwetten komplett untersagt werden. Für viele Hamburger Wettbüros, Lottoannahmestellen und Dienstleister bringt 2008 wenig Gutes. Denn mit dem Jahreswechsel trat am 1. Januar der umstrittene Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Der Staat sichert sich das Monopol auf Lotto und Sportwetten, außerdem ist direkte Werbung für Wetten verboten. In Hamburg sind dadurch 1500 Arbeitsplätze gefährdet. "Das ist eine wirtschaftliche Katastrophe, mindestens 50 Prozent unseres Geschäftes fällt flach", sagt Claudia Losehand, Geschäftsführerin der Altonaer Firma Albers Wettannahme und Vorstand im deutschen Buchmacherverband. Ihr Wettbüro darf jetzt nur noch Pferdewetten annehmen, Wetten auf Formel 1, Fußball oder Boxen dürfen nur noch beim staatlichen Anbieter Oddset abgeschlossen werden. "Das ist sehr ungerecht, weil Unternehmen wie Bwin eine Genehmigung erhalten haben, wir allerdings nicht", klagt Losehand. Der Buchmacherverband habe bereits Anwälte engagiert, die gegen das Gesetz angehen. Doch bis diese Klagen Erfolg haben, sei es für viele Anbieter bereits zu spät. Zum Beispiel für den Hamburger Unternehmer Wolfgang Engel. Der 51-Jährige hat sich mit seiner Firma Engel Marketing auf Werbung und Beratung der staatlichen Lotterieannahmen spezialisiert, seit 28 Jahren ist er in dem Geschäftsfeld tätig. Doch seit 1. Januar dürfen seine Kunden nicht mehr werben. "Jetzt habe ich quasi Berufsverbot und stehe vor dem Aus", klagt Engel. Lange habe er noch Hoffnung gehabt, denn Hamburg habe erst spät dem Vertrag zugestimmt. "Jetzt muss ich meine beiden Mitarbeiterinnen entlassen und viele Dienstleister wie Callcenter oder Druckereien erhalten keine Aufträge mehr von uns." Hamburg habe wie alle anderen 15 Bundesländer dem Vertrag zugestimmt, der mit strengeren Regelungen und einer Verbesserung der Bekämpfung von Spielsucht verbunden sei, sagt Ulrike Sweden von der Innenbehörde. "Bei der Erlaubniserteilung wird zukünftig ein Fachbeirat mit Spielsuchtexperten einberufen." Bereits seit einem Jahr wurden private Büros für Sportwetten in Hamburg geschlossen. "Sportwettbüros, die nicht nur Pferdewetten anbieten, bleiben unzulässig. 150 Wettbüros wurde die Tätigkeit untersagt, fünfzig Prozent davon haben die Schließung akzeptiert", so Sweden. Die Handelskammer Hamburg ist von der Suchtgefahr nicht völlig überzeugt. "Der Staatsvertrag schießt über sein Ziel hinaus. Wir haben noch versucht, beim Senat zu intervenieren, aber ohne Erfolg", sagt Sprecher Jörn Arfs. Der Vertrag differenziere nicht nach höherem und geringerem Suchtpotenzial, wie beim Lotto. "1500 Arbeitsplätze fallen jetzt in Hamburg bei Anbietern und Dienstleistern weg", so Arfs. Auch das ab 2009 geltende Verbot von Glücksspielanbietern im Internet hält die Handelskammer für wenig zielführend. "Die Kunden werden weiter wetten. Sie werden ihr Bedürfnis dann bei illegalen, ausländischen und weniger gut kontrollierbaren Wettstellen ausleben", vermutet Handelskammer-Experte Dirk Süß. Von diesem Verbot ist ab 2009 der Hamburger Internetanbieter Tipp24 betroffen. Mit rund 150 Mitarbeitern in Deutschland macht das Unternehmen pro Jahr 15 bis 20 Prozent der gesamten Hamburger Lottoumsätze. Das seien etwa zwölf Millionen Euro staatliche Einnahmen, so Vorstand Jens Schumann. "Gegen das Gesetz werden wir klagen." Die Firma befinde sich im Genehmigungsverfahren für die Übergangszeit in diesem Jahr. Den Staatsvertrag halte er für eindeutig verfassungswidrig. "Davon lasse ich mir das Geschäft nicht kaputtmachen", so Schumann. Tipp24 rechne mit einem Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission. erschienen am 3. Januar 2008 Quelle: Staat sichert sich Glücksspielmonopol |
| Die folgenden 2 Benutzer bedanken sich bei Jochen für diesen nützlichen Beitrag: | ||
CBJWikinger (03.01.2008), Jeff (03.01.2008) | ||
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so ist es halt, um die eigenen Fründe zu sichern, geht
die Politik über Leichen. Weiterhin viel Spass in der Illegalität!! Scorpio |
| Der folgende Benutzer bedankt sich bei Scorpio für diesen nützlichen Beitrag: | ||
Deuce (05.01.2008) | ||
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