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Berichten zufolge verhandeln 888.com und Party Gaming über eine Firmenzusammenführung.
Das wäre die erste große Auswirkung des Internet Glücksspielverbots in den USA. Online gamers in merger talks | This is Money |
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diese Meldungen sind natürlich schon ein paar Tage älter
04.11. / 17:37 ORF (AT) Der britische Anbieter von Glücksspielen im Internet, Partygaming, ist offenbar in Gesprächen über den Kauf von Teilen seines österreichischen Konkurrenten bwin. Partygaming sei zudem auch an anderen Zukäufen interessiert, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person gestern gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Nicht mehr interessiert sei Partygaming indes an seinem britischen Konkurrenten 888 Holdings. Ein Partygaming-Sprecher wollte sich zu möglichen Zukäufen nicht äußern. Er fügte hinzu, das Unternehmen reduziere derzeit weiter seine Kosten, indem Arbeitsplätze abgebaut würden. So sollen 800 der 1750 Stellen in Indien gestrichen werden. 06.11. / 14:53 oe24.at (AT) Wien, 06. November 2006 Der Internet-Wettanbieter bwin dementiert einen Einstieg des britischen Konkurrenten Partygaming. "Es gibt keine Akquisitionsgespräche mit Partygaming", sagte bwin-Sprecherin Karin Klein. Auch dass Partygaming über die Börse bwin-Anteile erwerben könnte, sei "hochgradig unwahrscheinlich" . In einem Agenturbericht hatte es am Wochenende unter Berufung auf "eine mit der Angelegenheit vertraute Person" geheißen, dass Partygaming "in Gesprächen über den Kauf von Teilen von bwin.com" stehe. Der Kurs der bwin-Aktie hat daraufhin am Montag zu Börsestart kurzzeitig um 15 Prozent auf 18,35 Euro zugelegt. Im Laufe des Vormittags hat die Aktie aber wieder einen Teil der Gewinne abgegeben. Gegen 11 Uhr notierte das Papier nur noch bei 16,85 Euro, ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Freitag. bwin will besseres Lobbying bwin rede derzeit mit allen großen europäische Konkurrenten, sagte Klein. In den Gesprächen gehe es aber nur um eine verstärkte Kooperation im Rahmen der europäischen Vereinigung der Wettanbieter EBA (European Betting Association). Die Schlagkraft der EBA solle erhöht werden, um das Lobbying in Fragen der Regulierung der europäischen Glücksspielmärkte zu verstärken, so die bwin-Sprecherin. bwin war zuletzt durch gesetzliche Verbote für privates Glücksspiel in einer Reihe europäischer Länder, aber auch in den USA unter Druck geraten. Im vergangenen halben Jahr hat die Aktie des Wettanbieters fast 85 Prozent an Wert verloren. zur Anschauung mal ein Chart von heute, immerhin haben Sie noch eine Marktkapitalisierung von 1.54 Mrd. ![]() hierzu vielleicht noch ein paar Details aus dem Jahr 2005 zum Börsengang. Der 1997 gegründete Online-Unterhalter würde dann in den britischen Leitindex FTSE rutschen, der Börsegang wäre der größte in Großbritannien seit 2001. Die bisherigen Eigentümer könnten durch den Schritt zu Multi-Milliardären werden. Den Börsengang betreut die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein. PartyGaming hat zwar die meisten Kunden in den USA. Ein Börsegang in New York ist allerdings wegen der strengen US-Regelungen bei Glücksspielen unattraktiv. Überschattet ist der Börsengang von einer hitzigen Debatte in den USA, wo Online-Poker eigentlich illegal ist. Dies könnte PartyGaming dazu zwingen, den Aktienpreis zu senken. Händlern zufolge könnte das Aktienpaket in London am 27. Juni platziert werden. Aus unternehmensnahen Kreisen verlautete, das Volumen für die Tranche von 23 Prozent könne bei 1,8 Mrd. Dollar liegen. Dies würde das Unternehmen insgesamt mit etwa 7,8 Mrd. Dollar bewerten. Es sollen keine neuen Aktien ausgegeben, sondern die der vier Firmengründer - Anurag Dikshit (Computerspezialist aus Indien), Ruth Parasol (vorher: Sex-Websites), Russ DeLeon and Vikrant Bhargava - verkauft werden. PartyGaming betreibt mehrere Casino-Sites im Netz. Allein mit Partypoker.com setzte das Unternehmen im ersten Quartal 222,6 Mio. Dollar um. Zu Spitzenzeiten halten sich dort mehr als 65.000 Spieler auf. Das Unternehmen beschäftigt (beschäftigte) 1.100 Mitarbeiter in UK, Gibraltar und Indien, macht (machte) jedoch 90 % des Umsatzes in den USA. Die Konkurrenz schläft nicht. Der größte Widersacher ist Cassava mit der Pokerseite 888.com. Das in Israel beheimatete Unternehmen wird eventuell mit einem Wert von 800 Mio. Pfund noch im September in London an die Börse gehen. |
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